Iris – die Staude des Jahres

Ihr müsst da jetzt durch. Meine Begeisterung für die Staude des Jahres ist keinesfalls unparteiisch, sie ist nicht rational. Ich liebe Iris – in allen möglichen Arten und Farben. 2016 ist Iris die Staude des Jahres, was sie verdient hat, und – ehrlich – sie könnte von mir aus jährlich wiedergewählt werden.

Schaut Euch z. B. mal dieses Exemplar oben an. Hier sieht man gut die dunklen Hängeblätter mit dem Bart – deswegen „Bart-Iris“- und die hellen Domblätter. Was die Natur alles zaubern kann?!
Die Aufnahme entstand Anfang Mai 2016 im Garten der Villa Fracanzan Piovene. Im formalen Garten wachsen Iris neben Rosen und Zitrusfrüchten. Hier haben wir u. a. auch folgende Irisse entdeckt:

 

 

 

In einem FAZ-Interview hat Gärtnerin Anja Maubach kürzlich berichtet, wie Iris am besten im Garten zur Geltung kommen. Sehr unterhaltsam, lest es Euch unbedingt durch.

Zu Hause haben wir einen mageren Boden, was uns oft ärgert, doch für Iris ist er wahrscheinlich ideal. In diesem Jahr blühen sie in allen Farben, wobei die Zwergiris ja schon im zeitigen Frühjahr dran waren.

Diese helle Iris blühte bei uns im Garten als erste der Bart-Iris. Frisch aufgeblüht sah sie hellblau aus, später fast weiß.

 

 

Auf dem Foto oben ist gut erkennbar, wie dicht die Iris wachsen können. Gier gilt es zu schauen, ob die Mutter-Rhizome veraltet sind. Ihr erkennt das an den kreisförmig wachsenden Jungpflanzen. Man bekommt ganz gut ein Gefühl dafür.
Im Fall der Fälle grabt Ihr die Rhizome im Spätsommer aus, trennt die jüngeren von dem Ursprungsrhizom und kürzt das Blattgrün fächerartig um die Hälfte ein. mein-schoener-garten.de hat eine gute Schritt-für-Schritt-Anleitung online gestellt.

Nicht wirklich meine Lieblingsfarbe, aber doch irgendwie charmant und von der Natur mit einer 1a-Farbkombi ausgestattet.

 

Im Sonnenlicht wirkt sie heller, als sie eigentlich ist. Das dunkle Violett sieht aus wie Seide und sogar der „Bart“ ist so eingefärbt. Die Blüten haben einen Durchmesser von fast 20 Zentimetern.

Schwertlilien, Sumpflilien, Wildarten. Ich kann sie leider nicht unterscheiden, doch ich erkenne, wenn es sich um eine Iris handelt. Bei unserem Besuch Anfang Mai 2016 im Giardino André Heller am Gardasee haben wir folgende Iris fotografieren klnnen:

Und – seid Ihr noch da? 🙂

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