Nur die Harten kommen in den Garten

Erdaustausch für ganz Harte: 100 Tonnen haben mein Gatte und mein Onkel mit einem kleinen Bagger und einer Schippe aus dem Garten in Container geladen. 100 Tonnen hornalter Erde mit Bauschutt und Betonresten, Scherben und und und.

(Im Hintergrund seht Ihr die mittelalterliche Stadtmauer aus roten Ziegeln.)

Das war Anfang April in diesem Jahr, als die Sanierung unseres Hauses grad abgeschlossen war. Und bei uns ist es wie bei den meisten anderen, die ein Haus gebaut oder saniert haben: Die Hütte ist fertig, das Geld ist alle, was also mit dem Garten anstellen?
Die billige Variante, hier neue Erde einzubringen, war, ungesiebte Erde zu nehmen, das heißt mit Kieseln, an denen ich noch Jahre meine Freude haben werde.

(Der große Erdhaufen sieht hier gar nicht so groß aus. Danke an meinen Onkel Acki, der hier gezaubert hat. Vor dem Haus steht unser geliebter Süßkirschbaum, der uns stets früh im Jahr leckeres Obst schenkt.)
Der Gartenplan stand zu dem Zeitpunkt bereits, aber dazu gibt es in den nächsten Tagen einen Extrapost. Eines lernt man ganz schnell, wenn man einen Garten schaffen oder umgestalten möchte: Man braucht Kraft, Durchhaltevermögen und ein Ziel. Sonst wird’s nüscht. 

(Unser Tibetterrier Chamandi im Bagger. Sie ist immer mittendrin, um zu helfen.)
🙂

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