Diskriminierung im Garten

Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose. Stimmt nicht! Ich bekenne mich zur total fiesen und ungerechten Rosen-Diskriminierung. Das hat verschiedene Gründe:
1. Meine Lieblingsrose ist die einzige Rose in unserem Garten, deren Namen ich kenne. Und
2. sie ist die schöööönste Rose überhaupt von allen Rosen in unserem Garten. Und
3. sie duftet am besten von allen Rosen in unserem Garten.

We proudly present: Nostalgie.

Sieht sie nicht wunderschön aus?!
Gekauft haben wir sie vor zwei Jahren, sie wuchs also schon im „alten Garten“, damals blühte sie jedoch nur zögerlich und hatte schon mal an Pilzkrankheiten zu knabbern. Im neuen Garten – nach dem schon mehrfach erwähnten Erdaustausch – hat sie einen zentralen Platz am Hauptweg bekommen, so dass jeder Gartenbesucher an ihr vorbei und sie bewundern muss. In diesem Jahr hat sie schon im Juni geblüht und nun hat sie vier (!) Knospen und Blüten.
Andere Rosen wachsen bei uns sogar in der letzten Reihe, sie halten aber alle tapfer durch. Zwei Stück stammen noch vom Vorbesitzer des Grundstücks, eine davon ist leider im letzten Winter erfroren und treibt jetzt unter der Veredlungsstelle aus. Sie blüht trotzdem fleißig, obwohl der Gatte ständig rummosert, dass es jetzt keine Edelrose mehr wäre. Ich diskriminiere folglich nicht als einizige im Fuchs’schen Garten.

Der Gatte ist ein Schnäppchenjäger, ein Spar-Fuchs. Deshalb hat er im letzten Jahr im Dezember (!!!) billige Rosen gekauft und eingepflanzt. Was soll ich sagen – es ist nur eine eingegangen. Hm. Der Garten ist nun also voller namenloser Rosen, die von mir/uns diskrimiert werden. Zum Beispiel finde ich die lachsroten Blüten von zwei Rosen so was von old fashioned. Deshalb gibt’s von denen auch kein Foto. Aber wegschmeißen kann man die ja auch nicht einfach!

Zwischendrin mal eine Anonyme, die ganz hübsch aussieht:

Und guckt mal hier, die hat einen Fehler:
Den Fachbegriff für solche eine „Farbstörung“ kenn ich leider nicht. Mir ist die Rose dadurch aber eigentlich ganz lieb, denn sie hat doch etwas Besonderes. Genau, wie die hier, die beim Auf- und Verblühen immer etwas anders aussieht:

Zum Abschluss noch eine schöne dunkelrote, ebenfalls ohne Namen:

Eine weiß blühende hat’s wie die lachsroten nicht mit Foto in diesen Post geschafft. Die weiße hat immer braune Flecken, deren Ursache ich noch nicht finden konnte. Ansonsten ist sie nämlich eigentlich recht hübsch.

Im Blog Rosanas Rosengarten erfahrt Ihr viel Wissenswertes über Rosen, und Carolyn setzt in ihrem Blog die Königin der Blumen stets wunderbar in Szene. Viel Spaß beim Schauen.

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