Iris – die Staude des Jahres

Ihr müsst da jetzt durch. Meine Begeisterung für die Staude des Jahres ist keinesfalls unparteiisch, sie ist nicht rational. Ich liebe Iris – in allen möglichen Arten und Farben. 2016 ist Iris die Staude des Jahres, was sie verdient hat, und – ehrlich – sie könnte von mir aus jährlich wiedergewählt werden.

Schaut Euch z. B. mal dieses Exemplar oben an. Hier sieht man gut die dunklen Hängeblätter mit dem Bart – deswegen „Bart-Iris“- und die hellen Domblätter. Was die Natur alles zaubern kann?! „Iris – die Staude des Jahres“ weiterlesen

Adieu, Schuh!

Vor zwei Jahren flog uns ein Schuh zu. Ja, wirklich!

Irgendein Spaßvogel hatte uns einen Herrenschuh aufs Grundstück geworfen. Der Schuh war nicht besonders schön, auch nicht besonders wertvoll. Es handelte sich um einen praktischen rechten Herren-Halbschuh.

Offensichtlich war er irgendwann ausgetreten und weil die Rückseite unseres Grundstücks an eine meist menschleeren Gasse an der städtischen Stadtmauer grenzt, bot sich dem Besitzer wohl Gelegenheit, sich des Schuhs unbemerkt zu entledigen. „Adieu, Schuh!“ weiterlesen

Die unbekannten Schönen (mit Werbung)

Im Kiepenkerl-Testpaket der Bruno Nebelung GmbH waren auch einige Zwiebelmischungen, z. B.von Hyazinthen. Schade, dasss man die Schönen nicht beim Namen kennt.
Schaut Euch doch zum Beispiel mal die Farbe dieser Schönen an. Habe ich vorher noch nie gesehen. Ihr?
Hier die blau-violette Grazie im Kiepenkerl-Testfeld I.

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Unendlich schön* – der Wörlitzer Park

Kennt Ihr den Wörlitzer Park? Er ist als Teil des „Dessau-Wörlitzer Gartenreich“ seit dem Jahr 2000 Weltkulturerbe. Er gilt als erster deutscher Landschaftspark. Angelegt wurde er ab 1769 bis 1773, erweitert bis 1813. Ideengeber und Financier war Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau.

Es gibt im gesamten Gartenreich viel zu entdecken – wunderbare Schlösser, Gärten, Parks, Geschichten, Exponate. Eindrücke aus der ganzen Welt spiegeln sich wider.Und man kann in den wohl schönsten Ferienhäusern Deutschlands übernachten. Schaut einfach mal auf die Homepage.

Nun aber wieder zum Wörlitzer Park, der größten Anlage im Gartenreich.
Schaut Euch nochmal das Foto oben an, mit der goldenen Urne. In der Ferne seht Ihr rechts die evangelische St. Petri-Kirche, links die Synagoge (die übrigens der Großvater von Didi Hallervorden vor der Brandstiftung durch Nazis rettete, aber das ist wieder eine andere Geschichte). Derartige Sichtachsen sind typisch für Landschaftsparks und in Wörlitz gab es mehr als 300, von denen viele in den letzten Jahren wieder hergestellt werden konnten.
Zudem sehen wir hier das Nebeneinander der Religionen, denn im Park ging es nicht nur um Erholung, sondern auch um Bildung. Sehr zeitgemäß, wie ich finde.

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Vom Kompost zum Humus

Wer Humus will, muss leiden. Übers Jahr fliegt allerlei Kram auf den Kompost: Vertrocknetes, Küchenabfälle, Unkraut (ja,bei uns auch Unkraut) usw.
Einmal im Jahr soll man den Kompost umsetzen und was leicht klingt, ist doch recht mühsam. Denn das Kompostierte hat sich mit der Zeit verfestigt und pappt zusammen. Nur mit dem Spaten kommt man dort weiter.

Man erkennt gut: Das was in Herbst und Winter auf dem Kompost gelandet ist, konnte noch nicht verrotten. Wir haben es zur Seite gelegt und den Rest durchgesiebt.

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