Neues Jahr, NEU im Blog

Ihr Lieben,

wie Ihr schon gemerkt habt, hat der Blog etwas Veränderung erfahren. Hintergrundbild – neu, Impressum – neu.

Irgendwie wollte ich mich aber auch nicht mehr auf den Blog beschränken und habe Informationen, die ich selbst seit Beginn meines freizeitgärtnerischen Tuns über das Schneiden von Pflanzen gesammelt habe, auf einen Blick im „Schnittkalender“ komprimiert. Weil auch ich nämlich immer wieder überlege: ‚Wie war das jetzt mit den Johannisbeer-Stämmchen?‘

Mit den skurrilen Gartenbegriffen fröne ich manchmal ein bißchen dem schwarzen Humor, deshalb müsst Ihr also nicht alles so ernst nehmen, was in dieser Kategorie steht 🙂

Zu guter Letzt: Bis Ende des Jahres läuft die Abstimmung zu den beliebtesten Gartenfernsehsendungen. Meinen vertrauten Mitlesern ist mein sagen wir mal ‚kritisches Verhältnis‘ zur MDR-Garten-Sendung bekannt. Nun sitzt auf meinem Kopf aber nicht die Krone der Weisheit und ich bin gespannt, was am Ende des Jahres 2014 bei diesem Voting herauskommt. Die Abstimmung findet Ihr im rechten Frame.

Mit einem Primelgruß (aus einer Freilandschale) zum Sonntag verabschiedet sich
Eure Füchsin

"Meine Gedanken"

Kann es das geben? Jahrelang lebt man vor sich hin, ohne die wundervollen Zeichnungen von Marjolein Bastin zu kennen? Mir ging es so. 36 Jahre alt bin ich geworden, bis mir unsere Freundin C. zu Weihnachten 2013 ein Notizbuch schenkte. Untertrieben ist er aber, der Ausdruck „Notizbuch“, wahrlich tiefgestapelt!

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Das 144 Seiten starke Hardcoverbuch birgt neben zahlreichen freien Seiten für Eure Gedanken auch viele Grafiken, die Kräuter, Vogeleier, Blumen, Getreide etc. darstellen, also so ziemlich alles, was das Gärtnerinnenherz begehrt. Außerdem erfreut den Leser immer wieder ein lesenswertes und sinnvolles Zitat, wie „Ich habe ein paar Blumen für dich nicht gepflückt, um dir ihr Leben mitzubringen.“ Schön, oder?
Das Notizbuch verfügt über ein Lesebändchen und eine Stifthalterung, ist also für den Einsatz im Garten geeignet, zumal der glatte Einband nicht gleich jeden Erdkrümel übel nimmt. Ein Geschenk für jeden Gartenfreund oder sich selbst 😉
Passend zum Buch erhielt ich auch noch dieses ebenfalls seeeeehr schönen Aufkleberheft:
 Das Stickerbuch im Coppenrath-Online-Shop.
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Ob ich das jemals benutzen und diese Blumen und Tiere voneinander trennen können werde? Wohl kaum.
Falls Ihr mehr über die Künstlerin Marjolein Bastin wissen möchtet, klickt einfach hier und entdeckt die wundervoll gestaltete und lesenswerte Homepage von ihr.
Vielen Dank, liebe C., für diese Neuentdeckung!!!

Das war’s!

Rückblick auf mein persönliches Gartenjahr 2013
Der Frost hatte die Natur lange im Griff.

Jedes Grün und jede frühe Blüte waren Wohltaten für die Gärtnerinnenaugen.
Liebstöckel
Akelei
Selbstgebackenes Ciabatta als Speise für die fleißige Gärtnerin.
Im Mai Traumurlaubserlebnisse am Gardasee.
Die Juli-Wiederentdeckung: Park Dieskau.

 Im August schlug der Zünsler zu.

Sommerglück: Rosentaufe der „Herzogin Christiana“ mit Kordes.
Der Herbst ist lang und mild…

…und will gar kein Ende nehmen.
Aber doch – es stimmt: Morgen ist Silvester.

Guten Rutsch!

Es weihnachtet sehr

Vor lauter Weihnachtsaktivitäten bin ich gar nicht zum Bloggen gekommen, dabei möchte ich es nicht versäumen, Euch ein frohes Fest zu wünschen.

Die Wintersonnenwende ist geschafft, die Tage werden wieder länger. Morgen sollen hier in Nordsachsen sechs Sonnenstunden gezählt werden, übermorgen werden es zehn Grad Celsius. Da hört man fast die Schneeglöckchen wachsen und die Blumenzwiebeln aufspringen. „Wartet noch!“ möchte man ihnen zurufen. Oder glaubt IHR etwa, dass kein Frost mehr kommt?!

Einen besinnlichen Weihnachtsfeiertagsausklang wünsche ich Euch.
Eure Füchsin
PS: Der Blog hat jetzt ein Impressum. Sollte wohl jeder haben. Bedenkt: Es gibt Anwälte, die sich auf das Durchforsten des Internets spezialisieren und so harmlose Blogger wie uns abmahnen. Das braucht doch kein Mensch!

Standhafte Blüher

Es ist gerade mal dreieinhalb Wochen her, als der Gatte diese Fotos aufgenommen hat. Während ich die frostgeschädigte Kapuzinerkresse endgültig entsorgte, machte er sich auf den Weg zu den letzten standhaften Blühern.
Schaut Euch doch mal diese Löwenmäulchen an! Wie gesagt, es war der 23. November und der erste Frost war schon über das Land gegangen. Die Kleinen wehrten sich aber heftig und blühten, als wollten sie nie mehr aufhören. Sehr spät hatten wir sie ausgesät und vereinzelt, dass sie uns so lange erfreuen würden, daran hatten wir wirklich nicht geglaubt. 
Daneben – unten links – übrigens die Kordes-Rose „Herzogin Christiana“, ganz fit und vital.
Auch die anderen Rosen blühten noch:

Anfang November hatte ich nochmal Rucola, Kresse und Radieschen ausgesät. Das hier ist der Rucola:
Man liest ja allenthalben davon, also von der späten Aussaat, zum Beispiel auch von Salaten. 
Rucola und Kresse sind bei uns gelungen, die Radieschen aber nicht. Salat habe ich noch nicht probiert.
 Das Zebragras, das wir vor etwa eineinhalben Jahren von einer Nachbarin bekommen haben, blühte nun das erste Mal. Es hat sich ziemlich ausgebreitet und wächst recht hoch, ca. zwei Meter.
In der Schale vor dem Haus blühte ganz versteckt eine Primel.

Sichtlich fertig waren die zarten Blüten der Glockenblume. Hier hatte der Frost zugeschlagen.
 Insgesamt war der Herbst hier in Nordsachsen sooo friedlich und wirklich recht mild. Was das wohl für das nächste Jahr bringen wird? Schädlinge? Aber vielleicht kommt ja noch ein strenger Winter…
Viele Grüße erst einmal,
Eure Füchsin.