Nachweihnachtsgrüße

Ihr Lieben,

während der Weihnachtstage war ich offline, daher folgen nun heute ein paar fotografische Nachweihnachtsgrüße, aufgenommen am gestrigen 2. Weihnachtsfeiertag.
Die milden Temperaturen lassen viele Pflanzen noch blühen und schon austreiben – der Blick auf die Wetterstation verrät aber, dass es spätestens übermorgen frostig wird. Wie das die Zwiebelblumen überstehen werden?

 Hier der Blick in zwei Töpfe auf der Terrasse.
 In unserer Zinkwanne blüht eine Primel und die ersten Tulpen gucken schon.

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Ein Leben ohne Internet ist möglich…

… aber manchmal nervig.

Nachdem sich die Grafikkarte des Laptops zerschossen hatte, stand der Neuerwerb an. Endlich gibt es ein neues gerät und damit wieder die Möglichkeit zu bloggen und Blogs zu lesen.

Hach, endlich zurück in der Blogger-Community.

Das war aber jetzt erstmal das erste kurze Lebenszeichen, demnächst dann wieder mehr und natürlich mit Gartenthemen 🙂

Liebe Grüße!

Besuch im FuchsGarten II (+ Frage!)

Just einen Tag, nachdem ich kürzlich nur Kröten im
Fuchs-Garten präsentieren konnte,
entdeckte ich auf unserer Terrasse dieses grüne Tier.
Begegnung mit einer Riesen-Nacktschnecke.
Der Gatte und ich waren hingerissen vom Frosch,
der durch seine Farbe nahezu unnatürlich aussah.
Unser erster Frosch 🙂
(es müsste ein Laubfrosch sein)

 

Er hüpfte in großen Sprüngen (und damit unterscheidet er sich auch
noch von den erdfarbenen Kröten) erst über die Terrasse und dann über diesen
Topf auf die Wiese.
Schaut mal bitte auf den roten Pfeil –
Wisst ihr, was das für eine Pflanze ist? Sie wächst hoch,
schlingt etwas und hatte sich in diesem Jahr schon mal rötlich
verfärbt, bevor sie einging und später wieder austrieb.
Könnt Ihr mir helfen?

 

Als nächstes entdeckten wir dann übrigens noch eine kleine Eidechse!

 

 

Schlosspark Ebeleben

Immer wieder beeindruckend, wie Dörfer und Kleinstädte durch Burg- und Schlossbauten eine Aufwertung und Prägung erfahren haben. Berühmte Beispiele sind etwa Versailles, Vaux-le-Vicomte, Reinharz, Rheinsberg.

Bei unserem Ausflug nach Mühlhausen erkundeten wir natürlich die Umgebung und entdeckten dabei den Schlosspark Ebeleben, der es wert ist, von der Hauptstraße abzufahren und erkundet zu werden.

Hoffentlich lassen Euch die Handyfotos ahnen, welche Ausmaße und Schönheit diese Anlage hat. Der Barockgarten stammt ursprünglich aus dem 17. Jahrhundert, als er neben dem neu entstehenden Schloss angelegt wurde. Die Blütezeit samt Ausstattung verbindet sich allerdings mit der Mitte des 18. Jahrhunderts – prägend waren hier die Mühen des jungen Landesfürsten Christian Günther III. von Schwarzburg-Sondershausen, der in dem noch von der Renaissance geprägten Schloss aufgewachsen war, es im Rokokostil umbauen ließ und auch den Park mit Großstatuen ausstatten ließ.

 

Insgesamt 18 Höhenmeter werden mit der Gartenanlage überwunden. Oben seht Ihr das Rasenparterre, im Hintergrund die Orangerie, auf die der Schlosspark ausgerichtet ist. Unten seht Ihr die Rabatte aus Frauenmantel, die einen kleinen Wasserlauf versteckt.

 

Vor der Orangerie befindet sich der Hirschbrunnen mit Jagdmotiven. Unser Hund Chamandi war durch die vier Jagdhunde irritiert, obwohl sie doch von den steinernen Kollegen nichts zu befürchten hatte 😉

 

 

Als einziges Wasserbauwerk dieser Art ist die „Große Kaskade“ wohl das Beeindruckendste im Schlosspark Ebeleben. In DDR-Zeiten war die prächtige Anlage mit dem Schutt des 1945 zerbombten Schlosses aufgeschüttet worden. Erst ab 1997 begannen – übrigens im gesamten Garten – die Bemühungen, die bedeutende Anlage wieder ans Licht zu holen und dem historischen Wert durch eine Wiederherstellung gerecht zu werden.
Die Kaskade wurde am 2. Juli 2015 eingeweiht und wird immer samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr in Betrieb gesetzt. Wir hatten leider nicht das Glück, das Wasserspiel zu sehen.

 

Der Park gehört der Stadt Ebeleben und dem Diakonieverein Ebeleben-Sondershausen e. V., außerdem bemüht sich ein gemeinnütziger Parkverein um das Objekt. Förderungen sind wohl geflossen, u. a. von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, nichtsdestotrotz ist es für die doch kleine Gemeinde und den Diakonieverein sicher eine große Herausforderung gewesen, das Projekt zu realisieren. Dafür gebührt ihnen Anerkennung.
Als wir Mitte Juli 2015 dort waren, konnten wir das Gelände kostenfrei betreten und hatten auch den Hund dabei.

Besuch im FuchsGarten

Jeder Gärtner weiß von verschiedenen Tieren in, an, unter und auf seinem kostbaren Grün zu berichten. Diverse Vögel, Insekten, Nager, manchmal sogar Wild werden beobachtet. Gärtner und Tiere – sie leben miteinander und nebeneinander, mögen sich leiden, dulden sich und ab und an bekämpft der eine das andere.
Wir leben meist in friedlicher Co-Existenz mit unseren tierischen Nachbarn. Wie Ihr wisst, greifen wir nur den Zünsler an und zugegebenermaßen haben wir auch eine Ratte (wir wohnen nahe bei einem Gewässer) erst durch harte Mittel bezwingen können.
Heute also mal der Blick auf harmlosere Gefährten, die mich vor allem durch ihre Kletter- und Krabbelkünste beeindrucken.
In zwei Metern Höhe auf der Malve:
Oder hier – der Schneck:

Nicht nur die Nacktschnecken fressen an den Pflanzen herum.
Auch die Hausbesitzer brauchen Nahrung und die gewähren wir ihnen.

Seitdem es geregnet hat, sind auch unsere kleinen Froschfreunde wieder da,
sie hüpfen kreuz und quer über die Terrasse und manchmal müssen wir sie aus dem Haus retten.

Schönes Wochenende!

Mühlhausen und das öffentliche Grün

Ihr Lieben,

lange war ich nicht am Start hier im Gartenblog. Unter anderem, weil der Gatte und ich wieder mal verreist waren. Kurzentschlossen haben wir drei Tage in der thüringischen Stadt Mühlhausen verbracht.

Eine echte Überraschung war dieses Mühlhausen. Am Wochenende haben wir die ausgedehnte Altstadt erkundet, deren Größe noch von der Zeit kündet, als Mühlhausen eine viel bedeutendere Handelsstadt als Leipzig war. Bis 1808 war Mühlhausen immer eigenständig, hatte schon im Hochmittelalter eine nah gelegene Burg niedergemacht, damit der Burgherr nicht mal auf die Idee käme, die Stadt zu erobern. Ein gallischer Schachzug also 😉

Leider konnte ich nur zwei Handyfotos von dem wirklich sehr schönen und sorgsam ausgesuchten und gepflegten Straßenbegleitgrün machen:

Es war überhaupt auffällig, wie abwechslungsreich und originell in Mühlhausen Kübel und Rabatten  im öffentlichen Raum bepflanzt waren. Die machen da alles richtig, so meine persönliche Meinung. Als Angestellte bei einer Stadtverwaltung weiß ich: Pflege des öffentlichen Grün verschlingt große Summen. Aber es ist erwiesen, dass öffentliches Grün Verbrechensraten reduzieren kann und zur Gesundheit der Anwohner beiträgt. Ein informativer weiterführender Link ist u. a. www.die-gruene-stadt.de

Ein weites Feld, das ich sicher in späteren Posts immer wieder beackern werde.

Zuvor aber noch ein Tipp für Euren Aufenthalt in dem schönen Mühlhausen: In der Altstadt, unweit der Thüringen-Therme, liegt das umsichtig sanierte Küsterhaus. In dem kleinen Fachwerkhaus befinden sich eine wunderbar eingerichtete Ferienwohnung und ein kleines Restaurant, in dem der vom Gault Millau ausgezeichnete, sehr freundliche Simon Raabe täglich außer mittwochs köstliche Menüs zaubert. Bestellt bitte vor.

So – und nun gehts wieder in den Garten!

Sommer im Fuchs-Garten mit Gruß vom Opa

Der Sommer lässt die Passionsblumen blühen.

 

Diese gefüllte Hortensie musste im letzten Jahr noch aus dem Gartenmarkt mit…

 

Die Himbeeren sehen spektakulär aus und schmecken köstlich.
Da geht sogar der Gatte auf Erntestreifzug.

 

Malven blühen bei uns in diesem zarten Rosa, aber auch in Pink und einem hellen Gelb.
Nur sehr hoch wachsen sie in diesem Jahr nicht, es war sicher zu heiß.

 

Die Montbretien haben im vergangenen Jahr nicht geblüht, daher in diesem umso schöner.

 

 

Sogar im geschlossenen Zustand sehen die Blüten herrlich aus.

 

Weniger schön – das Schwarze-Johannisbeer-Hochstämmchen.
Keine Ahnung, was mit ihm los ist.
Das ewige Leben sollen die Stämmchen ja eh nicht haben…
Am Stamm unten ist eine größere Verletzung, vielleicht im Winter durch den Frost entstanden.

 

Hummeln haben wir allerhand, nur an Bienen mangelt es merklich.
Die Bestände erholen sich offensichtlich nicht.

 

Einige wenige Lilien wachsen auch bei uns.
Wunderschöne Blüten, wenn…
… nicht der rote Lilienkäfer zuschlägt. Hier habe ich nicht aufgepasst.
Wenn Ihr ihn entdeckt und nicht töten wollt, schafft ihn ihn Eure Restmülltonne.

 

Opas Kaktus blüht!!! Das gefällt nicht nur mir, sondern auch dem Gatten.
Und den Ameisen scheint dort etwas zu schmecken.
Den Kaktus haben wir schon so lange. Bei Opa hat er immer wie verrückt geblüht, bei uns nie.
Dafür wuchs im letzten Jahr plötzlich eine Tomate aus dem Topf. Nach so vielen Jahren quasi ein Gruß vom Opa 🙂 Und in diesem Jahr lässt er den Kaktus endlich blühen. Herrlich!