"Bin im Garten!"

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oder bestellt es auch 🙂

„Endlich wieder Ruhe!“ wird sich der Gatte denken, denn drei Tage lang habe ich abends nach dem Zubettgehen neben ihm gelegen und beim Lesen fast ständig ein Lachen unterdrücken müssen. „Bin im Garten!“ von Susanne Wiborg ist das Buch für Gartenanfängerinnen. In kurzen Geschichten beschreibt sie, was einem so alles im Garten passieren kann – gieriger Giersch, rasant wachsende Rambler, riesig-fette Nashornkäferlarven.

„Auf seinen seltsam überdimensional und steif wirkenden gelben Beinen stakste er einfach einen Schritt seitwärts, ließ sich so würdelos ins besonnte Gras plumpsen wie ein sattes Haushuhn, spreizte die breiten, abgerundeten Flügel ab, legte sich halb auf die Seite und schloß behaglich blinzelnd die Augen. Da fehlte wirklich nur noch ein hallender Rülpser.“ schreibt Susanne Wiborg über den eigentlich pfeilschnellen, in diesem Fall aber meisenvollgefutterten Sperber.

Ja, der kleine Garten der Autorin taucht vor dem Leserauge auf, er wächst aus den Geschichten über Rosen und Quittenbäumchen zusammen zu einem grün-bunten Ganzen, zu einem Gartentraum. Eigentlich bräuchte es zur Untermalung dessen keine gedruckten Bilder, doch die wundervollen Graphiken am Anfang jedes Kapitels sind Rotraut Susanne Berners unverzichtbarer Beitrag zu diesem kleinen Kunstwerk.

Das Buch ist ein Geschenk – in meinem Fall im doppelten Sinne. Sylvia, ein besonders netter Gast unseres letzten Salongesprächs, brachte es zu diesem Anlass als überraschendes Geschenk mit. Ihr gebührt dafür mein wirklich inniger Dank! Und das Bändchen ist eben auch ein Geschenk, weil es viel Wissenswertes bereit hält, das Herz erfreut und mich sogar mal zum Weinen brachte, nämlich als es um „Kümmel“ ging.

Mehr möchte ich nicht verraten. Lest selbst!

Hruska, Heller, helle Freuden III (Schwarzer Bambus)

Nun also der nächste Post zum Gardino Botanico André Heller in Giardone Riviera am Gardasee.
Eigentlich sollte das der letzte sein, aber es gibt noch so viel Schönes zu zeigen.
Dabei wirken die Fotos, die ich Euch heute zeige, auf manche vielleicht sogar befremdlich. Im Giardino Botanico gibt es einen fast märchenhaften Wald aus schwarzem Bambus und in dem überschreitet man eine Brücke, auf der einen unvermutet Wasserstrahlen aus den Mündern zweier recht grauslig aussehender Köpfe treffen können.

 

 

 

 

Und dann eröffnet sich der Blick wieder auf das gewöhnte Grün, diesmal in beeindruckender Höhe:
Ciao!

 

Hruska, Heller, helle Freuden II

Heute nun also der zweite Post zum Giardino Botanico André Heller.

 

Die Azaleen standen im Mai in voller Blüte und waren in vielen Sorten im Garten vertreten.

 

Viel Pflege braucht es hier. Es gibt auch etwas Wechselbepflanzung, die bei unserem Besuch offensichtlich von Studenten übernommen wurde.

 

 

Immer wieder Wasser, um dieses üppige Grün gedeihen zu lassen.

 

Den nächsten Teil gibt es morgen.

 

Hruska, Heller, helle Freuden I

Giardino Botanico Arturo Hruska
Botanischer Garten André Heller
Ihr Lieben, am Gardasee gibt es für Hundebesitzer und Gartenfreunde ein Ziel, das man gesehen haben muss. Den botanischen Garten von Artur Hruska, ab 1901 angelegt, der mittlerweile von einer Stiftung des Künstlers André Heller unterhalten wird.
Für Euer Navi: Via Roma 2, Gardone Riviera
Der Ort liegt am Ostufer des Gardasees und der Garten ist gut ausgeschildert.
Genug Parkplätze sind vorhanden.
Aufgrund der Vielzahl der Eindrücke, die sich auf dem eigentlich recht kleinen Grundstück ergeben, werde ich diesem Besuch mehrere Posts widmen.

 

 Auf dem Grundstück herrscht ein feucht-warmes Binnenklima, das durch etliche künstliche Bäche und Teiche erhalten wird und die üppige Vegetation begünstigt.
Wir waren Anfang Mai dort, relativ früh am Morgen.
Insofern hielt es sich mit Besuchern in Grenzen, auf den schmalen Wegen kann es in der Hochsaison sicher eng werden.

 

 Die Wegeführung und die unterschiedlichen Höhenniveaus verschaffen dem Besucher ständig neue Eindrücke, ergänzt von der abwechslungsreichen Bepflanzung – etwa 500 Arten sollen hier vertreten sein.

 

Nun lasse ich erst einmal diese Eindrücke auf Euch wirken. Mehr gibt es im nächsten Post, doch hier noch ein paar wichtige Informationen für Euren Besuch:
Von März bis Oktober von 9 bis 19 Uhr geöffnet.
Der Eintrittspreis betrug im Mai 2013 pro Person 10 Euro.
Der Zutritt mit Hund war gestattet.

 

Nomen est omen?

Dinge auch mal anders sehen… Lampenputzergras… Scheinähre von oben… Ach, denkt bitte bloß nicht, dass ich schlau bin! Wie der Bloguntertitel verrät, hab ich keine Ahnung vom Gärtnern! Doch das Internet hilft wieder einmal weiter und zwar insbesondere der Artikel über das Lampenputzergras. Die Ähre ist also gar keine, sondern scheint nur so.
Wir haben das Gras nun seit etwa drei Jahren neben dem Kompost stehen. Nun ja, da war halt Platz und den eigentlichen Fuchs’schen Garten gab es damals noch nicht. Aber eben diese Schenkung und insofern musste eben eine Stelle gefunden werden. Am Tag bekommt das Gras dort nur etwas Sonne, steht meistens im Schatten, gedeiht aber prächtig. Im Frühjahr haben wir für eine Kollegin mal etwas abgestochen und das hat der Staude richtig gut getan.
Mit den langen Scheinähren könnt Ihr wunderbar dekorieren, zum Beispiel lockern sie Blumensträuße auf oder bilden wunderschöne Kränze. Nach einer Weile bröseln jedoch die tatsächlichen Ähren aus, auf ein bisschen Krümelei solltet Ihr also gefasst sein. Insgesamt ist das Lampenputzergras – das meiner Ansicht nach eigentlich Flaschenputzergras heißen sollte, aber der Name ist ja durch den „Zylinderputzer“ besetzt (blickt Ihr noch durch???) – also eine pflegeleichte und schmucke Staude für jeden Garten.
Schönes Wochenende noch!