Keine Schokoladenblume, sondern eine Schokoladen-Kosmeeeee. Ein herrlich klingender Name, oder? Und nun schaut Euch mal diese Blüte an:
Diese Kosmee habe ich – ohne zu wissen, dass es eine ist – im örtlichen Gartencenter mitgenommen. Ja, mitgenommen. Sie stand auf dem Regal hinter den Kassen, auf dem alle die Pflanzen Platz nehmen, die es nicht mehr in den Verkauf schaffen.
Ohne Topf, nur mit dem Erdballen, lag sie da herum, ganz schnöde hat man sie abgelegt. Bei uns fand sie Platz in einem Topf, in dem sie sich wohlfühlt und wunderbar wächst. Sie bekommt einen halben Tag Sonne und blüht sogar jetzt noch. Vor Frösten muss man die Knolle allerdings schützen und aus der Erde nehmen. Kühl gelagert, kann die Knolle im nächsten Frühjahr wieder eingepflanzt werden.
Bei der Bestimmung halfen mir die liebe Ina, die hier bereits als Buchschenkerin Erwähnung fand, und deren Mutter, welche über telefonische Ferndiagnose die Identität der floralen Schönheit feststellte. Danke nochmal, Ihr Lieben!
Eine Woche mal nicht in den Garten geschaut und schon wächst zwischen Buchsbaumstecklingen und Veilchen etwas, das nun nicht gerade ungefährlich aussieht. Man ahnt schon: Eine Blume für die Vase kommt da nicht zum Vorschein, mit spitzen, gezackten Blätter und einer sich aus dem Stängel herausschraubenden Blüte.
Ein paar Minuten im Internet herumgesucht und schließlich herausgefunden – der Gemeine Stechapfel ist in unserem Garten gelandet. Oder? Ich denke, er ist es. Giftig von oben bis ganz unten, bis zur Wurzel nämlich! Also muss er raus und wird unseren Garten wieder verlassen. Darf man eigentlich so eine hochgiftige Pflanze auf den Kompost geben? Die Wärme dort müsste ja diese toxischen Verbindungen zerstören, oder? Chemie war nie mein Fall…
Im Sommer haben wir uns noch über die vielen weißen Falter in unserem Garten gefreut – die Kohlweißlinge flatterten fröhlich von einer Blüte zur nächsten.
Doch nun schaut Euch das an:
Die Raupen des Kohlweißlings fressen unsere Kapuze auf! Kaum, dass sie sich entlang des Bambusgestells hochgerankt hat und die Blattläuse endlich auch von ihr gelassen haben, begann das große Fressen. Unser Plan, einen Kapuzinerkresse-Butter-Vorrat für den Winter einzufrieren, droht kläglich zu scheitern, wenn die Biester so weitermachen.
Bekämpfen möchte ich die Raupen nicht. Man kann auf Vögel und Schlupfwespen hoffen, die die Raupen ihrerseits als Nahrung nutzen, und so das Problem biologisch lösen.
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Versuch der Selbstversorgung mit Obst, Gemüse & Fleisch vom eigenen Land. Sammeln, Jagen & Tauschen. Ästhetische und hochwertige Sanierung eines alten Resthofs, Anlage des Nutzgartens und Naturgartens zum politischen Gärtnern. Transition. Nachhaltige Möglichkeiten unabhängiger und sparsamer zu leben, das Tempo zu drosseln, freier und glücklicher zu sein, altes Wissen und alte Fähigkeiten wieder zu erlangen. Kochen, backen und konservieren von selbst angebauten Bio-Lebensmitteln und Wildfrüchten, Wildkräutern.