Besuch im FuchsGarten II (+ Frage!)

Just einen Tag, nachdem ich kürzlich nur Kröten im
Fuchs-Garten präsentieren konnte,
entdeckte ich auf unserer Terrasse dieses grüne Tier.
Begegnung mit einer Riesen-Nacktschnecke.
Der Gatte und ich waren hingerissen vom Frosch,
der durch seine Farbe nahezu unnatürlich aussah.
Unser erster Frosch 🙂
(es müsste ein Laubfrosch sein)

 

Er hüpfte in großen Sprüngen (und damit unterscheidet er sich auch
noch von den erdfarbenen Kröten) erst über die Terrasse und dann über diesen
Topf auf die Wiese.
Schaut mal bitte auf den roten Pfeil –
Wisst ihr, was das für eine Pflanze ist? Sie wächst hoch,
schlingt etwas und hatte sich in diesem Jahr schon mal rötlich
verfärbt, bevor sie einging und später wieder austrieb.
Könnt Ihr mir helfen?

 

Als nächstes entdeckten wir dann übrigens noch eine kleine Eidechse!

 

 

Schlosspark Ebeleben

Immer wieder beeindruckend, wie Dörfer und Kleinstädte durch Burg- und Schlossbauten eine Aufwertung und Prägung erfahren haben. Berühmte Beispiele sind etwa Versailles, Vaux-le-Vicomte, Reinharz, Rheinsberg.

Bei unserem Ausflug nach Mühlhausen erkundeten wir natürlich die Umgebung und entdeckten dabei den Schlosspark Ebeleben, der es wert ist, von der Hauptstraße abzufahren und erkundet zu werden.

Hoffentlich lassen Euch die Handyfotos ahnen, welche Ausmaße und Schönheit diese Anlage hat. Der Barockgarten stammt ursprünglich aus dem 17. Jahrhundert, als er neben dem neu entstehenden Schloss angelegt wurde. Die Blütezeit samt Ausstattung verbindet sich allerdings mit der Mitte des 18. Jahrhunderts – prägend waren hier die Mühen des jungen Landesfürsten Christian Günther III. von Schwarzburg-Sondershausen, der in dem noch von der Renaissance geprägten Schloss aufgewachsen war, es im Rokokostil umbauen ließ und auch den Park mit Großstatuen ausstatten ließ.

 

Insgesamt 18 Höhenmeter werden mit der Gartenanlage überwunden. Oben seht Ihr das Rasenparterre, im Hintergrund die Orangerie, auf die der Schlosspark ausgerichtet ist. Unten seht Ihr die Rabatte aus Frauenmantel, die einen kleinen Wasserlauf versteckt.

 

Vor der Orangerie befindet sich der Hirschbrunnen mit Jagdmotiven. Unser Hund Chamandi war durch die vier Jagdhunde irritiert, obwohl sie doch von den steinernen Kollegen nichts zu befürchten hatte 😉

 

 

Als einziges Wasserbauwerk dieser Art ist die „Große Kaskade“ wohl das Beeindruckendste im Schlosspark Ebeleben. In DDR-Zeiten war die prächtige Anlage mit dem Schutt des 1945 zerbombten Schlosses aufgeschüttet worden. Erst ab 1997 begannen – übrigens im gesamten Garten – die Bemühungen, die bedeutende Anlage wieder ans Licht zu holen und dem historischen Wert durch eine Wiederherstellung gerecht zu werden.
Die Kaskade wurde am 2. Juli 2015 eingeweiht und wird immer samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr in Betrieb gesetzt. Wir hatten leider nicht das Glück, das Wasserspiel zu sehen.

 

Der Park gehört der Stadt Ebeleben und dem Diakonieverein Ebeleben-Sondershausen e. V., außerdem bemüht sich ein gemeinnütziger Parkverein um das Objekt. Förderungen sind wohl geflossen, u. a. von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, nichtsdestotrotz ist es für die doch kleine Gemeinde und den Diakonieverein sicher eine große Herausforderung gewesen, das Projekt zu realisieren. Dafür gebührt ihnen Anerkennung.
Als wir Mitte Juli 2015 dort waren, konnten wir das Gelände kostenfrei betreten und hatten auch den Hund dabei.

Sommer im Fuchs-Garten mit Gruß vom Opa

Der Sommer lässt die Passionsblumen blühen.

 

Diese gefüllte Hortensie musste im letzten Jahr noch aus dem Gartenmarkt mit…

 

Die Himbeeren sehen spektakulär aus und schmecken köstlich.
Da geht sogar der Gatte auf Erntestreifzug.

 

Malven blühen bei uns in diesem zarten Rosa, aber auch in Pink und einem hellen Gelb.
Nur sehr hoch wachsen sie in diesem Jahr nicht, es war sicher zu heiß.

 

Die Montbretien haben im vergangenen Jahr nicht geblüht, daher in diesem umso schöner.

 

 

Sogar im geschlossenen Zustand sehen die Blüten herrlich aus.

 

Weniger schön – das Schwarze-Johannisbeer-Hochstämmchen.
Keine Ahnung, was mit ihm los ist.
Das ewige Leben sollen die Stämmchen ja eh nicht haben…
Am Stamm unten ist eine größere Verletzung, vielleicht im Winter durch den Frost entstanden.

 

Hummeln haben wir allerhand, nur an Bienen mangelt es merklich.
Die Bestände erholen sich offensichtlich nicht.

 

Einige wenige Lilien wachsen auch bei uns.
Wunderschöne Blüten, wenn…
… nicht der rote Lilienkäfer zuschlägt. Hier habe ich nicht aufgepasst.
Wenn Ihr ihn entdeckt und nicht töten wollt, schafft ihn ihn Eure Restmülltonne.

 

Opas Kaktus blüht!!! Das gefällt nicht nur mir, sondern auch dem Gatten.
Und den Ameisen scheint dort etwas zu schmecken.
Den Kaktus haben wir schon so lange. Bei Opa hat er immer wie verrückt geblüht, bei uns nie.
Dafür wuchs im letzten Jahr plötzlich eine Tomate aus dem Topf. Nach so vielen Jahren quasi ein Gruß vom Opa 🙂 Und in diesem Jahr lässt er den Kaktus endlich blühen. Herrlich!

 

Verlegenheitsorte

Aus Platzgründen lagern auf dem Hof noch ein paar Baustoffe,
die von mir neuerdings begrünt werden.

 

Neben meiner Pflanz- und Umtopfecke steht seit vergangenem Jahr
diese Zinkwanne. Dank an Christian & Tina für dieses Geschenk.
Hier wachsen Maiglöckchen (der Gatte ist gegen das Auspflanzen in den Garten),
Wildblumen als Bienenweide, Sternmoos und vieles mehr.
Mittlerweile ist es wirklich mein Lieblingspflanzgefäß.

 

Die alten Arbeitsschuhe des Gatten hat er mit Hauswurz begrünt und
der fühlt sich dort offensichtlich total wohl.

Die Hundszahnlilie ist da!

Vor ein paar Wochen habe ich noch gejammert und befürchtet, dass sie nicht blüht bzw. dass die Knospe vertrocknet war, denn damals sah sie so aus:

Und heute nun das:

Sie blüht und das wunderschön, oder? Zudem habe ich sie enttarnt (bisher war mir ihr Name unbekannt) – es müsste Erythronium californicum ‚White Beauty‘, also eine Hundszahnlilie sein.

Diese auch Forellenlilien genannten Pflanzen stammen eigentlich aus Nordamerika und wachsen gerne auf humosem Boden am halbschattigen Standort.

In unserem Garten wächst sie am Grab unseres Hundes Merlin, unter dem Kirschbaum…

Portulakröschen & Waschbär-Bombe

Ostern gab es unerwartete und ganz liebe Geschenke,
u. a. von Sylvia & Karl. Vielen Dank dafür!
Portulakröschen hatte ich noch nie im Garten, kannte ich auch nicht. Dank Sylvias und Karls Geschenk kann ich sie nun selbst ziehen. Vor zwei Tagen ausgesät, zeigen sich heute (auf dem Foto nicht zu sehen) hauchdünne grüne Pflänzchen.
Eine Saatbombe versteckt sich im Waschbär-Beutel.

 

 

Hieraus kommen viele Blumen, an denen sich Bienen laben können.
Ganz wichtig, besonders in diesem Jahr, wo bereits zahlreiche Bienen gestorben sind.

 

Ganz wenig Vögel kommen in unseren Garten, daher habe ich mich über diesen Besucher sehr gefreut. Es ist ein Rotschwänzchen, das hier irgendwie echt bedrohlich guckt:

 

Während es auf diesem Foto eher behäbig aussieht:

 

Und nun noch das krasse Blau dieser unbekannten Hyazinthe
(mittlerweile durch Hilfe herausgefunden: Es ist „Peter Stuyvesant“):

 

In aller Kürze, aber mit beste Grüßen.
Eure Füchsin

Quersumme 7

2+0+1+4
Es begann außergewöhnlich mild.
Die meisten Gärtner waren überglücklich,
konnten sie doch zeitig in die neue Gartensaison starten.
Schon im März trieben die Pfingstrosen aus.
Im sonnigen April schritten der Gatte und ich zur Bodenverbesserung mit Hornspänen…
…und der Kirschbaum stand in voller Blüte.
Im Mai eroberten wir Italien…
…und waren rechtzeitig zurück, um daheim die wunderschönen Irisse zu sehen.
Im Sommer bloggte ich hauptsächlich über unsere Eindrücke in den Gärten Norditaliens,
bevor ich mich im September wieder der Schönheit des eigenen Grüns zuwendete.
Der Herbst brachte ein Zwiebelpaket…
…und einen Silberpreis im Bundeswettbewerb, der mich seit Januar begleitet hat.
Und nun?
Nun bedanke ich mich bei Euch fürs’s Mitlesen, wünsche Euch einen guten Rutsch ins nächste Jahr und drücke uns die Daumen, dass es in diesem Winter nicht allzu lange friert.
Eure Füchsin.