September

In diesem Jahr haben wir erstmals ne Menge Dahlien gesteckt. Meine Mutti hatte mir welche geschenkt – lieben Dank dafür an die beste Mutti der Welt!!!! – und ein paar wenige haben wir gekauft, weil das Bild auf der Packung so toll aussah. Ja, ja, ich bin empfänglich für ein gut verpacktes Produkt.
Hier nur drei Beispiele unserer Dahlien:
Keine Ahnung, wie diese Dahlie heißt, aber sie blüht und blüht und blüht…
 Von diesem Prachtstück (das Foto ist noch nicht mal besonders gelungen) hatte ich
mir zum Glück die Packung aufgehoben – es ist Sylvia.
 Unbekannt. Blüht herrlich groß und kräftig.

 

Artistin:

 

 Jedes Jahr ist es eine Freude, wie die Insekten sich an den Astern laben.

 

 

Ein schönes Wochenende wünscht Euch
die Füchsin

Irre, die Irissen

Während der Gatte und ich in Italien weilten, wuchs hier der Garten wie irre. Inzwischen sind die Stauden teilweise schon riesig, wie etwa die Spornblume und der Lavendel.
Auch die verschiedenen Irissen (heißt das so?) blühen fast alle schon prächtig:

Ein Geschenk von Brunhilde. Vielen Dank, die Farbe ist bezaubernd.

 Ein Geschenk von Katrin. Die Blüten sind so herrlich blau, sehen sie
hier nicht aus wie Seide?

Auch diese zweifarbige Schönheit überließ uns Brunhilde.

Seit mittlerweile drei Jahren wächst eine Reihe gelber Iris‘
bei uns und fühlt sich pudelwohl.

Die Ecke der liegengebliebenen Baumaterialien hatte ich 2013
erstmals etwas verschönert. Wenn die Pflanzen gewachsen sind,
sieht der Platz natürlich noch besser aus.

Der Gatte hatte die Idee, die Schale mit dem Sedum zu verschönern.
Schaut doch originell aus, oder?

Irgendwie sieht der Garten von oben ziemlich wild aus.
Vielleicht erkennt Ihr das Wegekreuz oben rechts, wo die Hainbuchenlaube
entstehen soll.
Der Trittkräuterpfad schlängelt sich durch die Stauden, muss aber noch
in die Breite wachsen.
Es gibt immer noch viel zu tun…

Demnächst werde ich hier ein paar von unseren italienischen Gartenerlebnissen verbloggen – wir haben nämlich ganz schön viel erlebt 🙂

Gäschänkäää ;-)

Ihr Lieben,

lange nicht gebloggt. Dafür gegärtnert und genäht. Und ein Salongespräch im Gartensalon veranstaltet.

Einige Gäste haben unerwartete Geschenke mitgebracht:

Die freundliche Isabell, rokokoverrückte 😉 Kunsthistorikerin, beehrte mich mit edlen Bachpfeifen, einer Schokoladenspezialität aus Leipzig, und mit einem Werkzeugset, das ich mir bisher noch gar nicht traue, wirklich zu nutzen. Zu schön sieht es aus.

Ina, meine Freundin aus Fortbildungszeiten, verehrte uns einen handgemachten Holunderlikör. Jeder, der ihn schon einmal selbst machte, weiß: Es ist eine Heidenarbeit, die Rispen abzupiepeln und man hat irgendwo garantiert tiefviolette Flecken, die niiiiie wieder rausgehen. Aber er ist einfach superlecker und richtig gesund. Mehr als drei würde ich davon allerdings nicht trinken – der Hollerlikör wirkt, nun ja, anregend auf die Verdauung.

Das Buch „Magisches Gartenjahr“ habe ich von Sylvia bekommen, der warmherzigen Mutter einer guten Freundin, und es wird auch einmal hier im Blog rezensiert werden, außerdem bekam ich von der passionierten Köchin und Gärtnerin einen Bonsai-Rosmarin…

Vom Winde verweht. Heute stürmt es hier.

… und einen mir bis zum Salongespräch völlig unbekannten Strauch, nämlich einen Zwergflieder.

Syringa meyeri ‚Palibin‘
Es beschämt mich fast, welche herzlichen und wohlüberlegten Geschenke wir da erhalten haben. Nochmals vielen Dank dafür!
Schöne Ostern!
Eure Füchsin

‚Was für’s Herz!

Heute seht Ihr ‚was für’s Herz,
nämlich einfach schöne Pflanzenfotos.
Ein großer Dank an den Gatten, der sich heute in der Mittagspause 
mit der Kamera auf in den Garten machte!
Iris Barbata-Nana ‚Petit Polka‘
Zwerg-Iris

Scilla mischtschenkoana (= tubergeniana)
Persischer Blaustern

Eine Primel, die seit etwas mehr als zwei Jahren an dieser Stelle wächst.

Der Kirschbaum ist wundervoll:
Ein weißes Dach (weil wir ihn noch nicht verschnitten haben),
voller Gesumm…

 Die geschenkte Christrose blüht noch herrlich.

Das Leben verlagert sich schon wieder in den Garten
kein Wunder bei mehr als 20 Grad Celsius…
Eine schöne Woche wünscht Euch
die Füchsin

Boden bitte besser!

„Kostenlose Bodentestaktion“ warb der Handzettel im örtlichen Garten-Center. Einen Liter Gartenerde sollte man mitbringen. Dass unsere nicht die beste Qualität hat – trotz des Projektes Erdaustausch – wussten wir, schließlich war sie ungesiebt.
Die Bodentesterin brachte es mit kurzen Worten auf den Punkt: sandig und nährstoffarm. „Da hält das Wasser nicht lange!“ Die kompetente Beratung der Dame, die erfreulicherweise nicht versuchte, uns etwas aus der Produktpalette ihrer Arbeitgeberfirma aufzuschwatzen, hat den Gatten und mich wirklich beeindruckt.

Na wenigstens der ph-Wert stimmt…
Die Lösung für das Staudenbeet: im Frühling Kompost mit Hornspänen aufbringen. Für das Gemüsebeet darf es etwas aufwändiger sein. Im Herbst wird Grün-Dung/Gründünger ausgebracht, indem man Schmetterlingsblütler aussät, vor der Samenreife mäht und liegen lässt oder untergräbt.

Für uns heißt es nun also, die negative natürliche Bodenfruchtbarkeit durch Düngung in positive erworbene Bodenfruchtbarkeit umzuwandeln. Die Universität Münster hat zum Thema Boden übrigens eine eigene sehr lesenswerte Internetseite (hypersoil.uni-muenster.de) erstellt.

Schönes Wochenende!

Erst denken, dann säen!

Wenn man keine Ahnung vom Gärtnern hat, kann man sich viel Arbeit umsonst machen und damit wertvolle Zeit vergeuden. deshalb gilt auch beim Gärtnern: Erst denken, dann säen. Man könnte auch sagen: Erst lesen. Oder: Erst internetrecherchieren.

Dann findet man zum Beispiel heraus, dass das Aussäen von Kapuzinerkresse- und Wickensamen sehr viel erfolgreicher verläuft, wenn man das Saatgut über Nacht einweicht, bevor man es in die Anzuchttöpfchen gibt.

Gestern Abend sind sie dann also in ihr Nachtbad gehüpft, die Samen der Großen Kapuzinerkresse der Zwergwicke Cupid Pink (wird etwa 20 cm hoch), der Duftwicke Cupani (seit dem 17. Jh. bekannt) und der Duftwicke High Scent. Die Wickensamen stammen von der Firma „Keimzeit“, geschickt hat sie mir mit der niedlichen Hamsterkarte meine Freundin Ina. Auch Samen des Elfenspiegels „Masquerade“ waren in dem Päckchen enthalten.

Und jetzt geht es ab in die Anzuchtstation. Tschüss, Ihr Lieben!

Erstfrühling…

… heißt es, wenn die Forsythien blühen.

Den Strauch hab ich bei uns nicht fotografiert, dafür vorhin im Sturm das:

Persischer Blaustern / Hellblütige Sternhyazinthe 
Wird etwa 10 cm groß.

Polsterglockenblume. Hat sich schon wunderbar bestockt und 
fängt an, violett zu blühen.

Das Schwarze Johannisbeer-Stämmchen treibt auch schon aus.

Und die Pfingstrosen sind ebenfalls da.

Was ist das? Es blüht gelb, das weiß ich noch.

Auch, was das mal wird, kann ich mir nicht vorstellen.
Jetzt ist es ungefähr drei cm hoch.

Der Baldrian schießt nur so aus der Erde.
Er ist ziemlich dominant und bildet ziemlich viele Ausläufer.

Auf dem Kräuterbeet schmecken die Veilchen irgendeinem Tier.

Aus einer Schote, die vom letzten Jahr noch herumlag, wachsen kleine Wicken.
Meine Freundin Ina überraschte mich kürzlich zum Geburtstag mit diversen Samen von „Keimzeit“. Unter anderem waren in dem Päckchen Samen von Duftwicken und von Elfenspiegel. Danke, liebe Ina.
Da lassen die Holzbienen sicher nicht auf sich warten.

Im Lieblingskübel duften Duftveilchen und bilden mit ihrem Blau 
einen schönen Kontrast zum Narzissengelb.

Knospen der Bergenie

Schneiden oder nicht? Sah total abgestorben aus, die Clematis. Und nun?
Es ist die helle Freude. Verschnitten wir hier nix mehr!

Das Präsent einer ehemaligen Nachbarin. 
Man soll sich ja nicht für geschenkte Pflanzen bedanken…
Danke für den Gedanken 🙂 liebe Katrin!

Ein Blaustern…

Die Primel bekommt immer die Frühjahrssonne ab, bevor dann
eine hohe Herbstaster neben ihr emporwächst. Das scheint ihr zu gefallen.