Während der Gatte und ich in Italien weilten, wuchs hier der Garten wie irre. Inzwischen sind die Stauden teilweise schon riesig, wie etwa die Spornblume und der Lavendel.
Auch die verschiedenen Irissen (heißt das so?) blühen fast alle schon prächtig:
Ihr Lieben,
lange nicht gebloggt. Dafür gegärtnert und genäht. Und ein Salongespräch im Gartensalon veranstaltet.
Einige Gäste haben unerwartete Geschenke mitgebracht:
Die freundliche Isabell, rokokoverrückte 😉 Kunsthistorikerin, beehrte mich mit edlen Bachpfeifen, einer Schokoladenspezialität aus Leipzig, und mit einem Werkzeugset, das ich mir bisher noch gar nicht traue, wirklich zu nutzen. Zu schön sieht es aus.
Ina, meine Freundin aus Fortbildungszeiten, verehrte uns einen handgemachten Holunderlikör. Jeder, der ihn schon einmal selbst machte, weiß: Es ist eine Heidenarbeit, die Rispen abzupiepeln und man hat irgendwo garantiert tiefviolette Flecken, die niiiiie wieder rausgehen. Aber er ist einfach superlecker und richtig gesund. Mehr als drei würde ich davon allerdings nicht trinken – der Hollerlikör wirkt, nun ja, anregend auf die Verdauung.
Das Buch „Magisches Gartenjahr“ habe ich von Sylvia bekommen, der warmherzigen Mutter einer guten Freundin, und es wird auch einmal hier im Blog rezensiert werden, außerdem bekam ich von der passionierten Köchin und Gärtnerin einen Bonsai-Rosmarin…
… und einen mir bis zum Salongespräch völlig unbekannten Strauch, nämlich einen Zwergflieder.
„Kostenlose Bodentestaktion“ warb der Handzettel im örtlichen Garten-Center. Einen Liter Gartenerde sollte man mitbringen. Dass unsere nicht die beste Qualität hat – trotz des Projektes Erdaustausch – wussten wir, schließlich war sie ungesiebt.
Die Bodentesterin brachte es mit kurzen Worten auf den Punkt: sandig und nährstoffarm. „Da hält das Wasser nicht lange!“ Die kompetente Beratung der Dame, die erfreulicherweise nicht versuchte, uns etwas aus der Produktpalette ihrer Arbeitgeberfirma aufzuschwatzen, hat den Gatten und mich wirklich beeindruckt.
Schönes Wochenende!
Wenn man keine Ahnung vom Gärtnern hat, kann man sich viel Arbeit umsonst machen und damit wertvolle Zeit vergeuden. deshalb gilt auch beim Gärtnern: Erst denken, dann säen. Man könnte auch sagen: Erst lesen. Oder: Erst internetrecherchieren.
Dann findet man zum Beispiel heraus, dass das Aussäen von Kapuzinerkresse- und Wickensamen sehr viel erfolgreicher verläuft, wenn man das Saatgut über Nacht einweicht, bevor man es in die Anzuchttöpfchen gibt.
Gestern Abend sind sie dann also in ihr Nachtbad gehüpft, die Samen der Großen Kapuzinerkresse der Zwergwicke Cupid Pink (wird etwa 20 cm hoch), der Duftwicke Cupani (seit dem 17. Jh. bekannt) und der Duftwicke High Scent. Die Wickensamen stammen von der Firma „Keimzeit“, geschickt hat sie mir mit der niedlichen Hamsterkarte meine Freundin Ina. Auch Samen des Elfenspiegels „Masquerade“ waren in dem Päckchen enthalten.
Und jetzt geht es ab in die Anzuchtstation. Tschüss, Ihr Lieben!
… heißt es, wenn die Forsythien blühen.
Den Strauch hab ich bei uns nicht fotografiert, dafür vorhin im Sturm das:
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Versuch der Selbstversorgung mit Obst, Gemüse & Fleisch vom eigenen Land. Sammeln, Jagen & Tauschen. Ästhetische und hochwertige Sanierung eines alten Resthofs, Anlage des Nutzgartens und Naturgartens zum politischen Gärtnern. Transition. Nachhaltige Möglichkeiten unabhängiger und sparsamer zu leben, das Tempo zu drosseln, freier und glücklicher zu sein, altes Wissen und alte Fähigkeiten wieder zu erlangen. Kochen, backen und konservieren von selbst angebauten Bio-Lebensmitteln und Wildfrüchten, Wildkräutern.