Der Garten explodiert (mit Werbung)

Ja, wirklich. Die Tulpen und Narzissen scheint binnen Minuten aufzublühen, weil es heute sooo warm ist. 23 Grad Celsius hat die Wetterstation hier gemessen und es gab fast den ersten Sonnenbrand.

Enttarnt habe ich diese Narzisse – es ist die Engelstränen-Narzisse „Thalia“, die intensiv duftet und zwei bis drei Blüten an einem Stängel trägt. Sie war im Überraschungszwiebel-Paket der Bruno Nebelung GmbH enthalten. Aus Platzgründen musste ich sie in einen Kübel verpflanzen, damit kommt sie aber super klar. Wahrscheinlich hat sie auch nicht gestört, dass es etwas trocken im Kübel war. Dagegen fanden die Tulpen das wahrscheinlich nicht so passend – sie sind nicht zu sehen. Die Hyazinthen haben wunderbar geblüht und die Muscari blühen sogar immer noch, beide würde ich immer wieder in einen Kübel setzen. „Der Garten explodiert (mit Werbung)“ weiterlesen

Portulakröschen & Waschbär-Bombe

Ostern gab es unerwartete und ganz liebe Geschenke,
u. a. von Sylvia & Karl. Vielen Dank dafür!
Portulakröschen hatte ich noch nie im Garten, kannte ich auch nicht. Dank Sylvias und Karls Geschenk kann ich sie nun selbst ziehen. Vor zwei Tagen ausgesät, zeigen sich heute (auf dem Foto nicht zu sehen) hauchdünne grüne Pflänzchen.
Eine Saatbombe versteckt sich im Waschbär-Beutel.

 

 

Hieraus kommen viele Blumen, an denen sich Bienen laben können.
Ganz wichtig, besonders in diesem Jahr, wo bereits zahlreiche Bienen gestorben sind.

 

Ganz wenig Vögel kommen in unseren Garten, daher habe ich mich über diesen Besucher sehr gefreut. Es ist ein Rotschwänzchen, das hier irgendwie echt bedrohlich guckt:

 

Während es auf diesem Foto eher behäbig aussieht:

 

Und nun noch das krasse Blau dieser unbekannten Hyazinthe
(mittlerweile durch Hilfe herausgefunden: Es ist „Peter Stuyvesant“):

 

In aller Kürze, aber mit beste Grüßen.
Eure Füchsin

ratlos / erfolgreich

Diese Tulpe ist ein seltsames Exemplar. Vor zwei Jahren blühte sie, im letzten Jahr dann zeigte sie nicht einmal Laub und nun das. (Leider nur verschwommen) Eine Knospe kommt, aber die Spitze ist gelb, also wird es wohl wieder nichts mit einer schönen Blüte. Ihr seht mich ratlos.
 
Die Kiepenkerl-Versuchsanstalt: Es blüht – trotz der Enge in den Kübeln – schon kräftig. Die Farbkombination funktioniert, obwohl es bei den Hyazinthen ja eine Mischung war und ich daher ein bißchen auf das Glück hoffen musste. Die Muscari sehen richtig kräftig aus! Der Test, Blumenzwiebeln in Kübel zu pflanzen, verläuft nach meiner Einschätzung erfolgreich. 🙂
Endlich ist die Kuhschelle eigentlich ist es doch wohl eher eine Anemone – etwas mehr aufgeblüht. Geniale Farbe, oder?!
Diese Hyazinthe stammt auch aus der gespendeten Kiepenkerl-Test-Packung von Bruno Nebelung. Es ist offenbar eine andere Sorte und das ist dann das Blöde an diesen Mischungen – Du weißt nie, was Du bekommst.
Diese Zwergnarzissen, woher stammen sie nur? Natürlich erinnere ich mich mal wieder nicht… Ich bin wieder mal ratlos.
Unsere Nischwitz-Hainbuche. Als kleiner Setzling hat sie den Weg aus dem Schlossgarten in einen unserer Kübel gefunden und nun ist sie fast so groß wie ich. Jedes Jahr freue ich mich wie verrückt, wenn sie wieder erfolgreich austreibt.
Die Akelei bildet in diesem Stadium ein richtiges Polster und dort verfangen sich die Wassertropfen so herrlich…
Das Lungenkraut – vielen Dank, liebe Jana, für diese Spende, zeigt die zarten Blüten, die von Blau bis Rosa verschiedene Farbtöne haben.
Zwischen Buchsbaum und dem alten Stein fühlen sich die Veilchen wohl. Aus deren Blüten könnte man jetzt schon wieder wunderbaren Veilchen-Zucker machen.
Als Lenzrose hatte sich die Christrose entpuppt 🙂

Inzwischen erkennt man den Kräuterpfad an den daneben gesteckten Tulpen. Wenn nun nicht noch ein Frost oder starker Hagel kommen, geht der Plan mit dem Tulpenpfad mit Farbverlauf von Weiß bis Dunkelviolett vielleicht auf…
Und das sind die rosenblättrigen Kiepenkerl-Tulpen, die ich am Haus platziert habe. Damit unser Hund nicht ständig darüber rennt, versperren mehrere Pflanzgefäße nun den direkten Weg auf die Wiese. Daumen drücken, dass diese tollen Blumen blühen.
Abschließend ein Blick auf das Gemüsebeet. Salatpremiere. Vom örtlichen Pflanzenhändler stammen diese Kleinen, die hoffentlich für uns (und nicht die Schnecken) gesunde Kost liefern.
Ganz schöne Ostern wünscht Euch
die Füchsin

Von Schellen und Sternen

Einer meiner liebsten Frühjahrsboten:
Sibirischer Blaustern (Scilla siberica)
Das Hornveilchen in der Abendsonne: 

Die Ranunkel braucht sich vor ’ner Rose nicht verstecken! 
Im Beet ist diese Primel seit etwa zwei Jahren.
Ihr scheint’s zu gefallen. 
Kuhschelle, im letzten Jahr gesetzt und fast vergessen: 
Der Kräuterpfad: Kräuter sind nicht zu erkennen,
aber der Pfad: 
Was machen die Kiepenkerl-Zwiebeln vom spendablen Bruno Nebelung?
Sie wachsen und die Hyazinthen sind im Topf kurz vorm Aufblühen:
Zoooooom.
Wahnsinnsfarbe, oder?

Zum Vergleich der Stand vom 22. Februar:
 Das Schnäppchen vom Händler Al Di. Gewachsen und gediehen…
Hier in Nordsachsen waren heute 15 Grad Celsius. Hach, der Frühling, jetzt hat er uns 😉

Der Frühling weiß zu finden…

… Mich tief in Stadt und Stein,
Gießt mir ins Herz den linden
Fröhlichen Hoffnungsschein.

(aus „Frühlingsbote“ von Heinrich Seidel*)

Zwergiris, Iris reticulata
Endlich Krokanten!!!

Hier treibt der Sibirische Blaustern aus,
Scilla tubergiana

Die Stauden wachsen schön, oben Fetthenne,
unten Sonnenhut

Die Glockenblume ist einer meiner Lieblingsbodendecker.

Das Fingerkraut sieht auch noch gut aus.

Etwas Besonderes sieht diese Schneeglöckchen, denn die Zwiebeln
waren schon mal fast vergessen im Geräteschuppen. Im ersten Jahr, nachdem ich sie 
eingegraben hatte, zeigten sie sich nicht, doch jetzt… jetzt sind sie wieder da 🙂

Kiepenkerl-Versuchsanstalt. Oben: heute, also 22. Februar,
unten: 16. Februar.
Schönen Sonntag Euch!

* das ist der „dem Ingenieur ist nichts zu schwer“

Ablosen im Februar-Vergleich

Ihr Lieben,

die Blog-Kolleginnen posten jetzt meist schon aufgeblühte Krokusse, Winterlinge und Schneeglöckchen, z. B. Monika von Country living in the city und Claudia von Ideas & Inspirations.

Ich hab das Gefühl, nur in unserem Garten wächst alles besonders langsam.

Tulpen heute:
 
Tulpen am 30. Januar:
Im Körbchen kommen links zwei Krokusse, rechts eine Tulpe.
Die Zwiebeln lagen plötzlich mal auf der Wiese (vielleicht der Hund…)
und dann hatte ich sie hier hinein gesteckt:
 Eine kleine Rose, die sich jedes Jahr wieder durchkämpft.
Sie triebt schon aus…
Rechts der Kräuterpfad, links – ähm – kommen, nun ja, hüstel, ich weiß nicht, was es ist.
Tulpen und Narzissen können es nicht sein.
Ich lass‘ mich überraschen. 
Dafür sind am Stein gleich mehrere Frühjahrsgewächse erkennbar. 
Und so sah es hier am 16. Februar 2014, also vor genau einem Jahr, aus:
Ich würde sagen, wir hängen ein bis zwei Wochen hinterher. Wobei – letztes Jahr war ja alles zu früh.
Nun noch der abschließende Blick auf meine Zwei-Kübel-Zwiebel-Versuchsanstalt:
Im Vergleich zum 30. Januar:
Naja, hinten hat sich richtig was getan,
aber die Zwiebeln vorn, die losen ab!

Nicht aufgeräumt

Im Garten ist nicht aufgeräumt. Weil ich es nicht getan habe, der Gatte schon gar nicht und der Hund – nun ja, der kann es nicht.

Wie aufgeräumt muss ein Garten im Winter sein? Der eine liest jedes vertrocknete Blatt ab, um nachher das Vlies zum Abdecken zu kaufen. Die andere schneidet Stauden bis auf den Grund und findet’s dann „so schön ordentlich“.

Und ich? Im letzten Winter habe ich schon angefangen, einige Stauden stehen zu lassen und diesmal bin ich noch viel weniger mit der Schere unterwegs gewesen. Und so steht der hohe Sonnenhut braun umher, der Frauenmantel liegt flach und grau-bräunlich auf der Erde herum, das Chinaschilf aber wiegt sich grazil im Wind.

Er hat seinen Charme, der unaufgeräumte Garten im Winter, aber man/frau muss sich auch trauen, den Blicken unter den gehobenen Augenbrauen zu begegnen, die zu sagen scheinen „Keine Zeit oder keine Harke gehabt, um hier Ordnung zu machen?“

Doch die trockenen Blätter bieten einen wichtigen Schutz, vergleichbar mit einer Daunenjacke für uns Menschen. Insofern halte ich die Blicke aus und freue mich auf das Frühjahr, wenn ich tatsächlich aufräumen kann.

Was hier zwischen den gelben Irissen wächst?
Könnten Krokusse sein.
Man glaubt ja wirklich immer, sich die Standorte und Sorten der im Herbst gesteckten Blumenzwiebeln zu merken.
Nein, Ihr müsst es wirklich penibel dokumentieren, denn Ihr vergesst es garantiert!

Auch hier – nicht aufgeräumt.
Der Primel ists egal, sie fängt schon mal an zu wachsen.

Von links grüßt der Frauenmantel, rechts die Erdbeere.
Der Thymian im Kräuterpfad macht nicht den besten Eindruck.
Und warum wachsen die Tulpen so nah beieinander,
ich hätte schwören können, sie weiter auseinander gesteckt zu haben.

Abschließend wieder der Blick auf die Kiepenkerl-Versuchsanstalt.
Bei den Temperaturen überlegen sich die Kleinen zweimal,
ob sie sich weiter raustrauen.